Der Fastenkur-Ablauf

Die Vorbereitung auf das Fasten

Vor dem Beginn der Fastenzeit stehen 1-2 Vorbereitungstage. Sie stellen den Übergang dar zwischen dem hektischen, anstrengenden Alltag und den besinnlichen Fastentagen. Sie sind auch der Schritt vom üblichen Konsumieren zum bewussten Verzicht.

So sollten Sie Ihre Vorbereitungstage gestalten:

  • Das Wichtigste (auch für die anschließenden Fastentage): Trinken Sie viel!
    Sie sollten 3-4 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen wie Mineralwasser, Kräutertees, Obst- und Gemüsesäfte. Keine gesüßten oder alkoholischen Getränke.
  • Ganz verabschieden sollten Sie sich von Kaffee und Kuchen. Streichen Sie Süßigkeiten und andere Genussmittel wie Alkohol, Nikotin und Coffein.
  • Essen Sie leicht Verdauliches. Am besten sind Speisen, die leicht und vitaminreich sind, wie Reis- und Kartoffelgerichte, gedünstetes Gemüse, Frischkost und Salate.
  • Kommen Sie zur Ruhe.
    Die innere Ruhe, die Entlastung vom Alltag stellt neben der körperlichen Vorbereitung die psychische Zäsur dar: Schalten Sie Radio und Fernsehen aus. Bewegen Sie sich an der frischen Luft und geben Sie dem Alltagsstress keine Chance. 

Der Fastenbeginn

Sie fühlen sich wohl und Sie freuen sich auf die Fastenkur? Dann ist der richtige Zeitpunkt gekommen, nach den Vorbereitungstagen mit der Kur zu beginnen. Der erste Schritt ist immer eine gründliche Darmreinigung. Ziel dieser Säuberung ist die vollständige Beseitigung der Darmverschmutzung und die Wiederherstellung des Selbstreinigungsvermögens des Verdauungstraktes. Zusätzlich bewirkt die Darmreinigung den Einstieg in das „Ernährungsprogramm Fasten“: Der Körper schaltet von Aufnahme auf Ausscheidung um. Die innere Ernährung beginnt, der Hunger verschwindet, und Sie leben aus sich selbst.
Durch das Fasten wird die Nahrungsaufnahme gestoppt, und durch die Ausscheidung erfolgt eine natürliche Darmreinigung – als wichtigstes Ziel jeder Fastenkur. Diese Darmpflege sollte durch die folgenden Reinigungsprinzipien unterstützt werden:

  • den Einlauf oder
  • die Einnahme eines milden wohlschmeckenden Abführmittels wie
    F.X. Passage® SL

Letztere Möglichkeit wird häufig bevorzugt.

Wichtige Hinweise und nützliche Tipps für Ihre nun beginnende Fastenkur finden Sie im Fastenplan und bei Regeln & Tipps.

Das Fastenende - die Zeit danach.

Fastenbrechen/ Aufbautage nach dem Fasten:
Nach beendeter Fastenkur erfolgt das sogenannte „Fastenbrechen“, die allmähliche Umstellung auf die normale Ernährung. Der Körper schaltet die Ernährung von „innen“ wieder auf „äußere“ Ernährung um. Wichtig ist hierbei, dass diese Umschaltung von Fasten auf Essen langsam und
stufenweise geschieht. Als Faustregel gilt, dass 1/3 der Fastenzeit für den Kostaufbau, das heisst die Rückgewöhnung an Nahrung, verwendet werden muss. Idealerweise ist jetzt auch der Zeitpunkt, mit einer aufbauenden Vitaminkur zu beginnen.

Gehen Sie auf keinen Fall direkt nach Ihrer erfolgreichen Fastenkur in ein Restaurant, um sich mit einem „Schlemmermahl“ zu belohnen. Bauchschmerzen bis hin zu schweren Magenkrämpfen könnten die Folge sein, denn während der Fastenzeit werden keine Verdauungssäfte produziert. Diese werden in der Aufbauphase langsam wieder angeregt. Deshalb essen Sie am ersten Nachfastentag höchstens einen bis zwei Äpfel. Trinken Sie weiterhin mindestens zwei Liter bekömmliche Flüssigkeit pro Tag. Stellen Sie nun Kartoffel- und Gemüsesuppen, milde Rohkostsalate, Milchprodukte und andere leicht verdauliche Lebensmittel zur Anregung der Verdauungstätigkeit auf Ihren Speiseplan. Kauen Sie gründlich, genießen Sie bewusst und überdenken Sie kritisch Ihre bisherigen Essgewohnheiten. Der richtige Kurabschluss bestimmt den Kurerfolg und ist die Voraussetzung für eine künftig wesentlich gesündere Ernährungsweise.

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