Häufige Fragen

Die häufigsten Fragen zum Thema Fasten werden hier beantwortet:

Ist Ihre Frage nicht dabei? Dann können Sie diese in unserem Forum an unsere Expertin Frau Dr. Reinecke stellen.

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Wie oft darf gefastet werden?

Sie können einmal im Jahr oder sogar einmal im Monat eine Fasten-Kur
durchführen. Auch ein Fasten-Tag pro Woche ist möglich. Wichtig dabei
ist nur, dass Sie Ihren Fastenrhythmus finden und sich ansonsten ausgewogen und vollwertig ernähren.

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Was ist "Fasteneuphorie"?

Die Entschlackung des Körpers geht oft mit einem Gefühl innerer Leichtigkeit, Beschwingtheit und fröhlicher Zuversicht einher. Sie fühlen sich "wie neugeboren".

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Kann ich allein zuhause eine Fastenkur durchführen?

Sie können allein, mit Ihrem Partner oder auch mit mehreren Freunden in einer Fastengemeinschaft fasten.

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Kann durch das Fasten ein Nährstoffmangel auftreten?

Ein Vitalstoffmangel während des Fastens tritt in der Regel nur auf

  • bei vorausgegangener Fehlernährung
  • bei Einnahme von Entwässerungsmitteln oder
  • bei unterernährten und alten Menschen, die über eine geringere Speicherfähigkeit verfügen.

Bei ständiger vollwertiger Ernährung stehen dem Körper während des Fastens ausreichend Vitalstoffreserven zur Verfügung. Leider ernähren sich die meisten Menschen nicht ausgewogen und vollwertig. Umweltgifte entmineralisieren unsere Pflanzenkost zunehmend. Dazu kommt eine immer hektischer werdende Lebensweise, die zu einem vermehrten Verbrauch an Mineralien, insbesondere Magnesium, führt.
Nach der Fastenkur kann Ihr Körper auch verstärkt antioxidative Vitamine (A, C, E, Lycopin) und Selen benötigen. Diese sind z.B. in OxyLyc® enthalten.

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Ist das Fasten zum Abnehmen geeignet? Wie kann ich vermeiden, dass ich anschließend wieder zunehme?

Gegenüber einer Diät hat das Fasten einen entscheidenden Vorteil: Es erleichtert eine Veränderung des Lebensstils. Denn vorübergehend nichts zu essen ist eine tiefgreifende Selbsterfahrung, die die Sinne für die Signale des Körpers schärft. Man spürt, was einem gut tut und was nicht und geht sensibler mit sich und seiner Gesundheit um. Der Sättigungsreflex wird wieder aktiviert. Geschmack wird intensiver empfunden. Eingefahrene Verhaltensmuster, wie zum Beispiel bei Stress oder Frust zur Schokolade zu greifen, werden durchbrochen.
Dadurch kann das Fasten ein starker Impuls und Motivationsschub sein, endlich einen Schluss-Strich unter die bisherige Lebensweise zu ziehen. Wenn Sie diese Chance nutzen und die Kost nach dem Fasten behutsam wieder aufbauen, haben Sie den einzig effektiven Weg gefunden, dauerhaft Ihr Gewicht zu reduzieren.

 

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Darf beim Fasten gar nichts gegessen werden?

Bei klassischen Fastenkuren sollten nicht mehr als 500 kcal Nahrungsenergie pro Tag aufgenommen werden, damit der Körper in den Fasten-Stoffwechsel umschaltet und nur von seinen Reserven lebt. Je nach Fastenart oder persönlichen Vorlieben können diese z.B. in Form von Gemüsebrühe, Gemüsesuppen, Säften, Obst oder Molke zugeführt werden.

Zu den bekanntesten Fastenvarianten zählt beispielsweise das Buchinger-Fasten. Dabei wird auf feste Nahrung verzichtet. Erlaubt sind Gemüsebrühe, verdünnte Obst- und Gemüsesäfte, Kräutertee und Wasser.

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Ich würde gerne mal fasten, fürchte aber, permanent von einem Hungergefühl gequält zu werden.

Fasten hat nichts mit Hungern zu tun. Wenn der Verdauungstrakt nach der Darmreinigung erst einmal von seinen Inhalten und Verdauungspflichten befreit ist, schaltet der Körper um auf die „Ernährung von innen“. Das heißt, Kraft und Wärme werden vollständig aus den körpereigenen Energiedepots gewonnen. Dann stellt sich auch ein angenehmes Sättigungsgefühl ein, meist sogar verbunden mit einem Stimmungshoch und einem ganz neuen Wohlbefinden. Sie werden feststellen: Nichts zu essen ist leichter als wenig zu essen.

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Warum ist eine Darmreinigung bei einer Fastenkur so wichtig? Wie wird diese durchgeführt?

Die Regeneration und Entlastung des Darms ist eines der wichtigsten Ziele jeder Fastenkur. Denn der Darm hat einen sehr großen Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden: Hier werden nicht nur alle Nährstoffe zerlegt und aufgenommen. Gleichzeitig ist das Verdauungsorgan der Hauptsitz unseres Immunsystems. Und er ist von einem dichten Nervennetz umgeben, das ihn eng mit unserer Psyche und dem allgemeinen Befinden verbindet. Kein Wunder also, dass ungesunde Ernährungsgewohnheiten, Hektik und Stress das sensible Organ aus dem Gleichgewicht bringen und dadurch den gesamten Organismus in Mitleidenschaft ziehen können.

Um die Entleerung und Reinigung des Darms zu unterstützen, wird bei Fasten-Kuren, Entlastungs-Tagen oder auch vor Stoffwechseldiäten ein in Wasser gelöstes natürliches Passagesalz eingenommen. Dazu eignet sich ein mildes Magnesiumsalz wie Bittersalz (Magnesiumsulfat), das es auch als fruchtig wohlschmeckendes Sprudelsalz in der Apotheke gibt (F.X. Passage® SL). Durch das Passagesalz werden belastende Ablagerungen im Darm sanft gelöst und ausgeschieden. Beim Fasten benötigt der zur Ruhe gekommene Darm diese Unterstützung außerdem, um abgestorbene Zellen und Gallensäfte abtransportieren zu können.

Ein weiterer Vorteil: Sobald der Darm entleert ist, verschwindet in der Regel das Hungergefühl.

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Kann ich während einer Fasten-Kur zur Arbeit gehen? Bin ich leistungsfähig genug?

Prinzipiell ist die Leistungsfähigkeit während einer Fasten-Kur nicht herabgesetzt. Im Gegenteil: Fastende berichten, dass sie sich besonders energiegeladen fühlen und einen wachen Geist haben. Um ganzheitlich zu regenerieren ist es aber von Vorteil, wenn Sie in dieser Zeit Hektik meiden und sich viel Zeit zum Entspannen, für Spaziergänge, Saunabesuche oder das kritische Überdenken Ihrer bisherigen Lebensgewohnheiten nehmen. Auch der Schlaf sollte auf keinen Fall zur kurz kommen. Denn die Schonung sollte ja nicht nur den Verdauungstrakt betreffen, sondern ganzheitlich den Körper und auch die Seele mit einbeziehen. Wer sich aber absolut keine Auszeit erlauben kann, sollte zumindest versuchen etwas kürzer zu treten.

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Was kann ich gegen „Fasten-Krisen“ tun?

In der Regel setzt nach den ersten Fasten-Tagen ein „neues Wohlbefinden“ ein. In Folge einer überschießenden Entgiftung kann es vorübergehend auch zu einer Fastenflaute kommen, die das Allgemeinbefinden z.B. durch Kopfschmerzen, Gliederschmerzen oder Trägheit beeinträchtigt. Bewährt haben sich hier dann Bewegung an der frischen Luft, duschen (über die Haut entgiften) und eine nochmalige Erhöhung der Trinkmenge.

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Kann man während einer Fasten-Kur auch Sport treiben?

Ja, ein sanftes Training ist sogar sehr vorteilhaft, um dem Abbau von Muskeleiweiß entgegen zu wirken, den Kreislauf zu stabilisieren und die Durchblutung aller Entgiftungsorgane zu fördern. Allerdings gilt auch hier: Achten Sie auf die Signale Ihres Körpers. Sie sollten Ihrem Körper auf keinem Fall Höchstleistungen abverlangen und sich überfordern.

Bewährte Sportarten bei einer Fastenkur sind – je nach persönlicher Vorliebe – Walking, Spaziergänge und leichte Gymnastikübungen.

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Darf jeder Fasten?

Nein. Fasten ist nicht für jeden geeignet. Fasteneinsteiger sollten sich vor der ersten Kur einem Gesundheitscheck beim Arzt unterziehen. Auch wer länger als 5-7 Tage auf feste Nahrung verzichtet, sollte dies nur unter ärztlicher Aufsicht tun.

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