Regeln & Tipps
Fasten - aber richtig!
Das sollten Sie beachten: die 10 wichtigsten Regeln
Damit der Verzicht mit einem größtmöglichen Gewinn verbunden ist, müssen wichtige Fasten-Regeln beachtet werden. Hier ein kurzer Überblick:
- Nicht einfach „drauflos“ fasten: Wer eine Fasten-Kur plant, muss sich vorher gut informieren und vorbereiten. Damit sich der Verdauungstrakt allmählich auf die Auszeit einstellen kann, beginnt die Kur mit 1 bis 3 Entlastungstagen, an denen nur leichte Kost wie Reis und Gemüse auf dem Speiseplan steht.
- Wer nichts isst, muss um so mehr trinken: mindestens 3 Liter sind ein Muss. Geeignet sind stilles Mineralwasser, verdünnte Fruchtsäfte, salzarme Gemüsebrühe, ungesüßte Kräutertees und Molke.
- Tabu ist alles, was belastet und nicht lebensnotwendig ist, wie z.B. Nikotin, Alkohol, Kaffee, Süßstoff oder Appetitzügler.
- Kein Stress: Entspannen Sie sich und lösen Sie sich so gut es geht von Zwängen und Verpflichtungen des Alltags. Sie und Ihr Körper stehen jetzt im Mittelpunkt. Genießen Sie ein schönes Buch, gute Musik oder die Natur, und erschließen Sie die vielen Quellen der Freude und des Genusses außerhalb des kulinarischen Bereichs.
- Ein leichtes Fitnessprogramm an der frischen Luft stabilisiert den Kreislauf, wirkt dem Muskelabbau entgegen und fördert die Entgiftung über die Lunge. Empfehlenswert sind z.B. flotte Spaziergänge, Gymnastik oder Radfahren. Verlangen Sie ihrem Körper aber keine Höchstleistungen ab!
- Wohltuende Wärme: Saunabesuche unterstützen die Entspannung und die Entgiftung über die Haut. Auch eine Wärmflasche kann gute Dienste erweisen. Denn manche frieren beim Fasten leicht. Eine Wärmflasche auf dem Bauch fördert außerdem die Entgiftungsarbeit der Leber.
- Darmentrümpelung: Die natürliche Regeneration und Reinigung des Darms ist eines der wichtigsten Ziele jeder Fasten-Kur. Zu Beginn der Fastenkur und dann an jedem zweiten Tag wird die Darmentleerung durch die Einnahme eines natürlichen Passagesalzes unterstützt. Traditionell angewendetes Bittersalz gibt es in der Apotheke auch als wohlschmeckendes Sprudelsalz (F.X.Passage® SL). Sobald der Darm von allen Inhalten befreit ist, verschwindet in der Regel der Hunger.
- Langsam die Kost aufbauen: Nach dem Fasten muss der Verdauungstrakt schrittweise wieder ans „Arbeiten“ gewöhnt werden. Beginnen Sie behutsam mit dem Kost-Aufbau, kauen Sie gründlich – und genießen Sie bewusst, wie gut der erste Biss in einen Apfel schmeckt.
- Fasten als Chance: Nutzen Sie die Motivation, die geschärften Sinne, den tadellos funktionierenden Sättigungsreflex und das gestärkte Gesundheitsbewusstsein, um sich endgültig von ungesunden Ernährungs- und Lebensgewohnheiten zu trennen.
- Wie lange fasten? Wer gesund ist, kann auf eigene Faust 5 bis 7 Tage fasten. Fasten-Einsteiger sollten sich vor der Kur aber einem Gesundheits-Check beim Arzt unterziehen. Wer länger als 7 Tage auf feste Nahrung verzichten möchte, sollte dies unter Aufsicht eines erfahrenen Therapeuten tun.



