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Warum ist Vitamin C so wichtig?
Ist
es Ihnen nicht auch schon so ergangen? Nach längeranhaltendem
Streß oder in einer Phase der Wiedergenesung kommen Sie einfach
nicht mehr so richtig “auf Touren”, bringen keine rechte
Leistung und sind bei der geringsten Kleinigkeit “auf 180”.
Mattigkeit,
Müdigkeit, Reizbarkeit und Anfälligkeit für Infekte
sind nur einige der Symptome, die ein Vitamin C-Mangel verursacht.
Zuerst
wollen wir uns aber den Grundlagen der Vitamin C-Versorgung unseres
Körpers zuwenden.
Vitamin
C (Ascorbinsäure) spielt in der Zelle eine wichtige, vielschichtige
Rolle: Es ist maßgeblich beteiligt an allen lebenswichtigen
Funktionen des Körpers.
Zellaufbau
Zellentgiftung
Zellschutz
Immunabwehr
Vitamin C ist maßgeblich beteiligt an der Synthese von Kollagen.
Kollagen ist der häufigste Eiweißbaustein des menschlichen
Körpers und der wichtigste, faserige Bestandteil der Haut,
der Knochen, von Sehnen, Knorpeln, Blutgefäßen und Zähnen,
dient dem Zusammenhalt der Zelle und der Festigkeit des Gewebes.
Vitamin C ist maßgeblich beteiligt an der Entgiftung der Zelle:
Viele körperfremde Stoffe (Antigene, Bakterientoxine, Arzneistoffe)
müssen zunächst – unter Beteiligung von Vitamin
C – umgebaut werden, damit der Körper sie wieder ausscheiden
kann. In einem ähnlichen Prozeß wird Cholesterin abgebaut
und so ein übermäßiger Anstieg der Blutfette verhindert.
Eine wichtige Funktion der Ascorbinsäure ist die Wirkung als
Radikalenfänger. Freie Radikale sind hochreaktive, aggressive
Teilchen mit einem ungepaarten Elektron. Dieses einzelne, negativ
geladene Teilchen benötigt unbedingt ein Gegenstück, das
es der nächstgelegenen Zellstruktur zu entreißen sucht.
Dadurch entsteht an dieser Stelle ein einsames Elektron, das sich
wieder ein Gegenstück suchen muß. So kommt eine verhängnisvolle
Kettenreaktion in Gang, die zur Schädigung von Zellstrukturen
führen kann.
Vitamin C verhindert effektiv die Bildung der Nitrosamine im Körper
und kann so zum Schutz des Magen-Darm-Traktes beitragen. Nitrosamine
sind toxische Aminoverbindungen mit einer > N-NO-Funktion, die
aus Aminen (Eiweiß) in Gegenwart von Nitrit entstehen können.
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