 |
Rückgrat bis ins hohe Alter bewahren das wünscht
sich, im wahrsten Sinne des Wortes, wohl jeder. Mit Knochen, die
den vielfältigen Belastungen des Alltags nicht gewachsen sind,
ist das schlecht zu schaffen. Denn der Zustand unseres Skelettsystems
entscheidet ganz wesentlich darüber, wie fit und vital wir
sind und bleiben. Die Knochen und die Wirbelsäule auch mit
den Jahren nicht oder kaum zu spüren, das gibt dem Leben eine
ganz enorme Qualität, weil Elan und Beweglichkeit erhalten
bleiben. Knochen nämlich sind nichts "starres", ganz
im Gegenteil: Knochen sind ein sehr anpassungsfähiges, lebendes
Gewebe, in dem ständige Auf- und Abbauvorgänge stattfinden:
Jahr für Jahr werden so rund fünf Prozent unserer gesamten
Knochensubstanz umgebaut, so da§ innerhalb von 20 Jahren praktisch
eine vollständige Erneuerung stattfindet. Wer in der Jugend
und im frühen Erwachsenenalter eine stattliche Knochenmasse
aufgebaut und gepflegt hat, kann von diesem "Knochenkonto"
bis zu einem gewissen Grad im späteren Alter zehren. Ausreichend
Bewegung und eine "knochenfreundliche" Ernährung
sind die Voraussetzungen dafür. Am besten aber ist es, dieses
"Konto" nach Möglichkeit stetig zu mehren bzw. -
etwa ab dem 35. Lebensjahr - konsequent zu stabilisieren. Dann stehen
die Chancen gut, sich auch im Alter jung zu fühlen.
|