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Ähnlich
wie bei den meisten anderen Spurenelementen ist der Zinkwert im
Blut wenig entscheidend. Wichtig ist vor allem die Zinkkonzentration
in den Zellen. Daher lässt sich Zinkmangel nicht von heute
auf morgen beheben, wie dies zum Beispiel bei Vitamin-C-Mangel möglich
ist. Umgekehrt sinkt aber bereits 12 Stunden nach einer völlig
zinkfreien Hauptmahlzeit die Zinkkonzentration im Blut auf bis zu
50% ab.
Es passiert nur sehr selten, dass Zink unserem Körper fast
völlig fehlt. Was jedoch recht oft vorkommt, ist eine sogenannte
“marginale” Versorgung. Das bedeutet: Gerade noch genug
Zink, dass wir den Mangel nicht deutlich spüren, aber doch
so wenig, dass unser Stoffwechsel nicht optimal funktioniert.
Bei Zinkmangel besteht die Möglichkeit, dass eine Vielzahl
von Beschwerden und Symptomen auftreten:
Leiden Sie unter Haarausfall und brüchigen Nägeln?
Heilen bei Ihnen kleine Wunden schlecht?
Leiden Sie unter Hautkrankheiten?
Sie sind häufig erkältet oder leiden an anderen Infektionen?
Sie leiden an Allergien (Heuschnupfen, Neurodermitis)?
Sind Sie morgens oft unwirsch und nicht richtig fit?
Sind Ihre Augen glanzlos, ohne Strahlkraft?
Sie fühlen sich schlapp und sind nicht richtig leistungsfähig?
Sind Sie oftmals ohne Appetit?
Haben Sie Geschmacks-, Seh- und Geruchsstörungen?
Sie sind Diabetiker?
Auch
wenn Sie nur eine der Fragen mit “Ja” beantwortet haben,
kann bei Ihnen ein Zinkmangel vorliegen. Das festzustellen ist nicht
ganz einfach, darum hilft in der Praxis meist nur ausprobieren.
Wenn Sie Zink zu sich nehmen und die Anzeichen weniger werden oder
verschwinden, sind Sie auf dem richtigen Weg.
Auf jeden Fall sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat fragen.
Essen Sie selten Fleisch, ernähren Sie sich einseitig (Diäten,
Fast Food)?
Sind Sie schwanger oder stillen Sie gerade?
Trinken Sie regelmäßig Alkohol – wenn auch wenig?
Machen Sie viel Sport, gehen Sie oft in die Sauna?
Sind Sie noch im Wachstum?
Sie sind Raucher?
Ja?
Auch dann gehören Sie zur Risikogruppe.
Aber
wie kann es zu einem Zinkmangel kommen?
Zum einen – wie vorher bereits erwähnt – durch
unsere Ernährung. Durch die belasteten und ausgelaugten Böden,
die uns nicht mehr ausreichend mit Zink versorgen können und
durch unsere allgemein eher schlecht als rechten Ernährungsgewohnheiten
- Fast Food, Konservendosen, Kantinenessen. Hierzu gehören
auch vorgefertigte Speisen, bei denen die Spurenelemente auf der
Strecke geblieben sind. Und selbst bei schonender Zubereitung unseres
Essens ist die Zinkversorgung problematisch.
Zum anderen braucht unser Körper in bestimmten Lebenssituationen
mehr Zink als sonst. Da unser Körper über Darm, Urin und
Schweiß Zink verliert, brauchen Menschen, die häufig
Erbrechen oder Durchfall haben, die Entwässerungstabletten
zu sich nehmen oder die oft ins Schwitzen kommen, mehr Zink als
Andere. Werdende Mütter müssen Ihre Kinder mitversorgen,
das heißt, sie brauchen eine Extraportion Zink. Und wenn man
im Wachstum ist, ist auch der Zinkbedarf besonders hoch.
Sie sehen, es gibt viele mögliche Ursachen für einen Zinkmangel.
Die Frage ist, wie wir diesen Mangel verhindern können.
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