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Sonnenvitamin im Licht neuer Erkenntnisse

27.01.2012
Kategorie: News, Pressemitteilungen Laienbereich  

Kein anderes Vitamin beschäftigt derzeit so intensiv die Forschung wie Vitamin D. Die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Bedeutung des Vitamins für die Prävention chronischer Erkrankungen, wie z.B. der Osteoporose (Knochenschwund), veranlasste führende Fachgremien zu einer Neubewertung der Empfehlungen für die Vitamin-D-Zufuhr: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) setzte jetzt den Referenzwert für die Vitamin-D-Zufuhr von bisher 5 µg auf 20 µg Vitamin D pro Tag hoch*.1) Auch die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) weitete ihre Empfehlungen aus und rät, dass „nicht nur Babys, sondern auch Kinder und Jugendlichen bei unzureichender Sonneneinstrahlung Vitamin D3 erhalten sollten.“2)

60% der Deutschen haben suboptimale Vitamin D-Spiegel
Die DGE bezieht sich in ihrer Begründung auf die schlechte Versorgungssituation der Bevölkerung: Bei etwa 60% der Deutschen weisen die Blutwerte auf einen unzureichenden Vitamin D-Status hin. Ursache dieses verbreiteten Mangels ist die Besonderheit des Vitamins: Nur wenige Lebensmittel enthalten Vitamin D in bedeutenden Mengen, dazu gehören insbesondere Fettfische wie Hering und Makrele und in deutlich geringerem Maße Leber, Eigelb und einige Speisepilze.
Die wichtigste Vitamin-D-Quelle ist die körpereigene Bildung in der Haut, die allerdings UV-Licht-abhängig ist. „In Deutschland reicht die Stärke der Sonnenbestrahlung nur ca. 6 Monate im Jahr aus, um eine ausreichende Vitamin-D-Bildung zu gewährleisten“, gibt die DGE zu bedenken.
Wer sich wenig oder nur vollständig bekleidet im Freien aufhalte oder eine dunkle Hautfarbe habe, benötige in unseren Breiten zur Sicherstellung optimaler Vitamin D-Spiegel ein Vitamin D-Präparat, so die klare Empfehlung der unabhängigen und richtungsweisenden Ernährungsgesellschaft. Das gelte insbesondere für die Altersgruppe ab 65, da im Alter die Vitamin D-Syntheseleistung der Haut deutlich abnehme.

Vitamin D-Präparate im Test
Die steigende Relevanz von Vitamin D veranlasste auch die Zeitschrift Öko-Test 3) , entsprechende Präparate ins Visier zu nehmen. Das Ergebnis des Tests: Nur wenige Produkte überzeugen. Generell schneiden Arzneimittel aus der Apotheke besser ab als Nahrungsergänzungsmittel. Lediglich 4 der 9 geprüften Produkte erhalten das Urteil „sehr gut“ – darunter Vitamin D3-Wörwag Tabletten. Das Produkt des Böblinger Pharmaunternehmens Wörwag Pharma erhält sowohl bei der pharmakologischen Begutachtung als auch bei der Beurteilung der Dosierung, der Wirksamkeit und der Hilfsstoffe die Bestnote. Darüber hinaus kann das Vitamin-D-Präparat des schwäbischen Familienunternehmens durch ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis punkten: Mit einem Preis von 10 Cent pro Tagesdosis zählt es zu den günstigsten Vitamin-D-Arzneimitteln unter den qualitativen Spitzenreitern des Tests.

Vitamin D3 Wörwag enthält 25 µg Vitamin D3 pro Tablette (halbe Tablette: 12,5 µg). Das Produkt ist rezeptfrei in Apotheken erhältlich.

*Da die körpereigene Vitamin D-Bildung von vielen verschiedenen Faktoren abhängig ist, handelt es sich bei dem neuen Referenzwert der DGE um einen Schätzwert unter Annahme einer fehlenden körpereigenen Synthese.

Quellen:

1) DGE aktuell: Presseinformation der Gesellschaft für Ernährung e.V., 01/2012 vom 10. Januar 2012
2) Pressemeldung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin vom 12.7.2011
3) Öko-Test: Richtig gut leben: Heft Nr. 1/2012.

 


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